Meine Sicht der Dinge.

Erkenntnisse!?

Zurück gekehrt in die alte Wirklichkeit, die Wirklichkeit vergessend. Vollkommen planlos, verwirrt. Nicht wissend, was vor sich geht, alles, was wichtig war, vergessend. Dann plötzlich: Alte Erinnerungen wieder aufleben lassen, ihnen nachspüren. Merken, was man doch alles falsch gemacht hat. Merken, dass da draußen immer noch Leute sind, die auf einen warten, man muss nur daran denken zu ihnen zu kommen. Jetzt: Wieder zu mir zurück finden. Altes ich und neues  ich zu einem besseren Menschen kombinieren. Pflichten bewusst erledigen und sich gut fühlen anstatt sie bewusst ins unbewusste zu verdrängen.

Sehnsucht nach denen die man zu kennen glaubte und dann ganz verlor, weil das, was jetzt unwirklich erscheint, wichtiger als jeder Freund war. Eine Reise, die vor langer Zeit begann und von der man erst jetzt erkennt, das man schon lange am Ziel vorbei ist, dass man ein wenig zurück schalten muss und die Reise mit neuem Mut und einer neuen Sicht der Dinge beginnen muss. Und vor allem, dass keine Zeit ist, zu verweilen, sondern dass Taten das aussprechen müssen, was man selber zu sagen zu faul und feige war.

Dream poem

It is invisible, untouchable
But always present.
 
It is what we see
When we close our eyes.
 
It is worth more than anything else we got
Without it the world would be empty and boring.
 
It is created by us
And great things come from it.
 
But until we share it
No one will notice.
 
It is nothing real
But influencing us more than we would think.
 
It is playing tricks on us
And we see the things how we want to see them, not how they are.
 
It is what everyone has.
It is the material our dreams are made from.
It is.
Imagination.

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(Dies entstand als Hausaufgabe für den Englischunterricht, mit der Auflage ein Gedicht zu schreiben, dass auf einen Traum von uns für die Zukunft aufbaut,  oder auf etwas, was damit zusammen hängt.)

 

Rampenlicht

Es wird still, das Licht geht aus. Der Vorhang öffnet sich. Vor einem liegt der Raum, gefüllt mit 500 Leuten. Man hat seit langem auf diesen Augenblick gewartet und auf ihn hingearbeitet. Jetzt ist er da. Jetzt hört einem jeder zu, man selbst ist im Moment die wichtigste Person im Raum. Alle sind gekommen, um einen zu sehen, und nur deswegen.

Wirklich erkennen kann man nichts im Zuschauerraum, man selbst aber steht im Licht, gut sichtbar. Totale Konzentration, die aus dem unterbewusstsein kommt. Nach einiger Zeit ist der Moment auch wieder vorbei.
Aber er war es wert.
Adrenalin, pure Freude, der Genuss, den die Bühne bietet. Und man kann es kaum erwarten, bis es das nächste Mal so weit ist.

Spontanität

Man plant eigentlich immer. Der ganze Alltag wird davon bestimmt, jeder Tag hat einen ähnlichen Ablauf. Das macht es natürlich nicht unbedingt spannend.

Um so schöner ist es dann, wenn man einfach mal alle Pläne über den Haufen schmeißt und ganz spontan was unternimmt. Heute war einfach super – das Wetter ist unglaublich, es ist warm genug um die Jacke weg zu lassen. Es ging wie immer in die Kirche, aber auf dem Rückweg sind wir am Kino vorbeigekommen und haben uns entschlossen einfach da zu bleiben weil es nur noch 15 Minuten bis zum Vorstellungsbeginn waren. So kleine Entscheidungen können den ganzen Tag umwerfen, die Laune steigt und man entscheidet sich alle geplanten Sachen einfach sein zu lassen und stattdessen das tolle Wetter draußen zu genießen, auf dem Balkon zu schreiben, absolute Freiheit zu empfinden.

Der Alltag wird einen früh genug wieder einholen. Mein Tipp ist es so spontan wie möglich zu leben. natürlich muss man ein wenig planen, aber Entscheidungen die ganz plötzlich aus der Luft gegriffen werden bringen einem die Abwechslung die das Leben interessant macht. Was auch immer schön ist, ist einfach mal irgendwo hin zu spazieren oder mit dem Rad zu fahren, wichtig ist nur frische Luft und wenig Lärm. Einfach schauen wo es einen hin trägt und die Gelegenheiten genießen, die sich einem bieten…

Zeit ist relativ…

Jeder kennt das Gefühl, dass einfach alles zu viel wird. Dass man einen Haufen Arbeit hat und viele liebe Menschen ankommen und einem noch mehr Arbeit geben. Jeder Tag hat 24 Stunden, auf jeden Fall, wenn man auf die Uhr schaut. Tut man das allerdings nicht, entsteht ein ganz anderes Gefühl. Es dauert zu lang, nicht lang genug, und am Ende fühlt man sich als hätte man mindestens drei Tage am Stück bewältigen müssen.

Morgens, der Wecker klingelt. 6:30 Uhr. Nur noch ganz kurz liegen bleiben, mehr als fünf Minuten können es nicht gewesen sein. Na gut, so fühlt sich das immer an, weiß man ja, also sagen wir zehn Minuten. Die Uhr sagt mir 7:05 Uhr. Auf auf, die geplante Stunde, oder mit Liegezeit geplanten 45 Minuten sind soeben auf eher 20 geschrumpft.

Dann sitzt man in der Schule, im Büro, wo auch immer. 10:00 Uhr, noch immer zwei Stunden bis zur Mittagspause… Na ja, was solls, man arbeite mehr oder weniger konzentriert weiter. Dann erzählt mir mein Magen sehr aufgeregt, dass die Mittagspause bestimmt vor zehn Minuten angefangen hat. Deshalb steht man auf, setzt sich aber sehr schnell wieder hin, weil alle anderen auch noch sitzen. Man will ja nicht unbedingt der Erste sein. Was machen die denn alle so lange… schneller Blick zu Uhr. WAS??? 10:20 Uhr? Und dabei hab ich doch gerade eeeewig gearbeitet!! Da hat einer die Zeit zurück gestellt, ganz bestimmt.

Ja, so ist das. Man genießt den Moment, und viel zu schnell vergeht die Zeit. Man wartet auf einen bestimmten Zeitpunkt, er wird lange in weiter Ferne bleiben.

Am Nachmittag ist so viel zu tun. In der Schule hat man noch Sport, das geht bis 17:00 Uhr. Parallel hat man Theaterprobe, da muss man mal mit ein paar Leuten arrangieren wie man die Zeit aufteilt… 20:00 Uhr kann man endlich nach Hause. Schnell was essen, kurzer Blick auf den Ranzen… da wären Vokabeln, die müssen morgen abgegeben werden, das wird benotet. Ein Versuchsprotokoll, das muss auch gemacht werden. Mathehausaufgaben… na ja, die kann man noch in der Chemiestunde unterbringen, da passiert eh nicht viel… plötzlich ist es dann 22:30 Uhr, die Arbeit ist getan und man sollte eigentlich schnell ins Bett, da man sonst morgen überhaupt nicht raus kommt. Aber es gibt noch ein paar Sachen, die gemacht werden müssen, da ist der PC, da ist ein Buch… ein wenig Spaß muss sein. Ins Bett um 23:00 Uhr und sofort weg, aber man weiß genau, morgen wird wieder anstrengend.

Zu früh aufstehen, den ganzen Tag hin und her hetzen, die Lehrer wollen was und das Theaterstück wird in weniger als zwei Wochen aufgeführt, da ist noch Übung nötig. Jeden Tag mehr Arbeit, als man sonst an zwei Tagen macht, Samstags gibt auch noch Projekte bei denen man ja gerne hilft, fängt ja erst um 10:00 Uhr an. Dank guter Planung kommt man am Freitagabend ja auch schon um 4:00 Uhr vom Klassenausflug nach Hause. Sonntag ist dann mal Ruhe, nur Kirche und die Jugendgruppe und die restlichen liegen gebliebenen Hausaufgaben…

Auch der Berufstätige hat es nicht einfach, um 6:00 Uhr ist Schluss, aber man braucht ja noch Essen, auch ansonsten geht alles dem Ende entgegen zu Hause, also noch schnell Großeinkauf, wie gut dass die Shoppingcenter bis 20:00 Uhr offen haben. Zu Hause angekommen sieht man auch nur: Das Bad verschwindet in einem Haufen Kleidung, in der Küche stapeln sich Töpfe und Pfannen… es muss dringend sauber gemacht werden, aber dafür ist ja dann das Wochenende da…

Zu viel Aufgaben, zu wenig Zeit. Und genau dahin entwickelt sich nicht nur mein Leben, sondern die ganze Gesellschaft. Immer mehr wird von einem verlangt, immer weniger Zeit hat man dafür. Und dann wundert man sich, wenn es Dinge wie das Burnout Syndrom gibt, Schüler in der Schule abkrachen, weil sie ihre Arbeit nicht tun, und überall schlechte Stimmung herrscht, weil alles allen zu viel ist. Der einzige Ausweg, der bleibt: Ferien. Zeit mal so, wie ich sie will, einfach faul sein… Oder man fährt weg, in den schönen Ort, wo man so viel Ruhe bekommt… Zusammen mit Hunderten, die alle die gleichen Vorstellungen hatten. Entspannung pur.

Ich hatte heute das Glück, schon um halb sechs aus der Schule gehen zu können. Endlich mal wieder Zeit für mich. Oder auch um das zu tun, was liegen geblieben ist: Zimmer aufräumen, vielleicht lesen, und endlich mal wieder genug Ruhe für einen kleinen Beitrag in diesem Blog. Und mein Blick auf die Uhr sagt mir was anderes als nur die Uhrzeit. Gleich kann ich wirklich ausruhen.

Ferne Länder… Kanada

Kanada hat mich immer begeistert… die haben irgendwie von allen Ländern das gute rausgesucht und zusammengefügt. Und alles ist größer und ruhiger und langsamer…

Rocks And Trees – The Arrogant Worms


My country’s bigger than most
And if asked I boast
‘Cause I’m really proud
So I shout it loud
Though our numbers are few
We will welcome you

Although we don’t have history
Gold medal winning teams
Heroes or prisoners
World famous volcanoes
Still what we’ve got’s glorious

‘Cause we’ve got
Rocks and trees
And trees and rocks
And rocks and trees
And trees and rocks
And rocks and trees
And trees and rocks
And rocks and trees
And trees and rocks
And water

All right, everyone!

We’ve got
Rocks and trees
And trees and rocks
And rocks and trees
And trees and rocks
And rocks and trees
And trees and rocks
And rocks and trees
And trees and rocks
And water

In Canada, Canada, Canada, Canada, Canada, Canada, Canada, Canada
Canada, Canada, Canada, Canada, Canada, Canada, Canada, Canada

Der Moment

Den einen Moment – es gibt ihn in den meisten Situationen. Der eine Moment, der alles ausmacht, der das Ganze unvergesslich macht, der einem den Kick gibt. Der eine Moment, auf den man zusteuert, man weiß, er wird kommen, und dann dauert er oft keine Sekunde.

Einen solchen Moment kann man kaum beschreiben, am besten noch, wenn man ihn gerade erst erlebt hat. Deshalb werde ich vielleicht einen Moment hinzufügen, wenn es einen gibt. Für jetzt bleibt es hierbei.

Skifahren: Ein gefährlicher Sport. In Kurven oder einfach geradeaus den Berg hinunter. Auf Schnee, auf Eis. Wichtig ist: Kontrolle behalten, denn wenn die Skier anfangen unkontrolliert zu rutschen wird man zu einer Gefahr für alle. Doch manchmal heißt Kontrolle Geschwindigkeit. Es ist ein unglaubliches Gefühl so über den Boden zu fliegen. In dieser Zeit  vergisst man alles. Wenn man hinterher darüber nachdenkt, war es nahezu verantwortungslos. Man musste schnell fahren, damit die Skier gut kanten. Aber man hätte nicht rechtzeitig anhalten können, wenn plötzlich ein Hindernis aufgetaucht wäre. Nur Ausweichen wäre möglich gewesen. Ist das nicht merkwürdig? Ein solches Risiko, für mehr Sicherheit beim fahren? Eigentlich ein Widerspruch.

Nur in einem Moment, dem Moment, der dieses unbeschreibliche Gefühl verursacht, ist man noch weniger Herr über das, was passiert. Richtung ändern unmöglich für ca. eine Sekunde. Man steht auf der Spitze eines Hügels auf der Piste. Es geht steil hinab, zum nächsten Hügel, von dem es noch steiler hinunter gehen wird. Der Weg ist frei, man fährt los. Ein bisschen Geschwindigkeitsregulierung muss sein, aber man wird schnell. Sehr schnell. Dann geht es auch schon den anderen Hügel wieder hoch. Man erreicht die Spitze und der Hügel neigt sich steil nach unten. Und man selbst? Man setzt seinen Weg fort. Gerade so, weil man angekommen ist, schießt man über die Spitze und es geht weiter… nur diesmal ohne Grund unter den Skiern. Schwerelosigkeit, für ca. eine Sekunde. Der Moment, auf den man sich gefreut hat, seit es von der Spitze des Berges losging. Der Moment, der das Highlight der Abfahrt bildet. Man weiß, es ist gefährlich. Man weiß, man wird es wieder tun.

Our God

Water You turned into wine
Open the eyes of the blind
There’s no one like You
None like You
Into the darkness You shine
Out of the ashes we rise
There’s no one like You
None like You

CHORUS
Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…

Into the darkness you shining
Out of the ashes we Rise
There’s no One like You
None like You.

Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…
Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…

BRIDGE
And if Our God is for us, then who could ever stop us
And if our God is with us, then what can stand against?
And if Our God is for us, then who could ever stop us
And if our God is with us, then what can stand against?
What can stand against?

Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…
Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…

And if Our God is for us, then who could ever stop us
And if our God is with us, then what can stand against?
And if Our God is for us, then who can ever stop us
And if our God is with us, then what can stand against?
Then what can stand against?
Then what can stand against?

Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…
Our God is greater, our God is stronger
God You are higher than any other
Our God is Healer, awesome in power
Our God, Our God…

Wasser, viele, viele Tropfen. Man sitzt vor einem Fenster, auf dem sich der Nebel niedergeschlagen hat. Tausende der kleinen Tropfen, absolut unbedeuted. Manche verbinden sich, werden zu größeren Tropfen. Werden sie zu schwer, reißen sie auf ihrem Weg nach unten zahllose Andere mit sich. Na und? Ist doch nur ein Wassertropfen…

Doch was erlebt der Wassertropfen? Ein einzelner, unbedeutend, zwischen vielen anderen, auch unbedeutend. Doch dort, der ist nicht länger unbedeutend. Die beiden haben sich zusammengetan. Und es schließen sich ihnen noch mehr an. Die Vereinigung erreicht eine überwältigende Größe, sie gerät außer Kontrolle. Wie eine Lawine bahnt sich der große Tropfen seinen Weg richtung Boden, unterwegs nimmt er viele andere mit auf, die sich nicht wehren können… Immer größer, immer schwerer, immer schneller zieht er seine Bahn über die Scheibe.

Wir nehmen es kaum wahr – in der Welt der Millionen Dunsttröpfchen eine Naturkatastrophe.

(Idee frei aus “Epic” von Conor Kostick)

Schnee

Man wacht auf, sieht aus dem Fenster. Über Nacht hat ein weißer Schleier leise die Welt bedeckt.

Schnee – wunderschön kommt er leise vom Himmel und verbirgt allen Schmutz unter einer weißen Decke. Das Licht scheint heller zu  scheinen, der Schnee bereitet viel Freude, ob man ihn zum Schlitten- und Skifahren verwendet oder Schneebälle formt und Schneemänner baut, oder ihn auch einfach nur ansieht, vielleicht spazieren geht, und sich freut in der Stille, die er bewirkt, freut.  Wenn er dann schmilzt kommt darunter wieder grüne Wiese hervor, es wird Frühling und man weiß, schon bald werden Blumen überall hervorkommen.

Nicht immer nur toll ist Schnee, wenn er anfängt zu schmelzen, kommt die kalte Erde wieder hervor, der Schnee wird zu schmutzigem, verbrauchten Schneematsch. Schnee bedeutet Arbeit, muss man doch die Gehwege freiräumen, Schnee bedeutet Kälte draußen, und er ist nass. Lawinen werden erzeugt, die auf ihrem Weg nach unten alles zerstörerisch und unkontrollierbar mit sich reißen.

Lässt man sich alles Gute von den nicht so schönen Aspekten nehmen? Oder akzeptiert man sie, kümmert sich aber nicht weiter darum und freut sich? Lässt man sich von der ganzen Schönheit blenden und übersieht das Schlechte? Oder nimmt man mal den realistischen Blick statt den Augen des Träumers und erkennt, dass nicht alles wunderbar ist?

Schnee – er hat wie alles seine zwei Seiten, eine Gute und eine Schlechte. Was man daraus macht, bestimmt man selber.

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